#5 Warum viele Frauen den Kontakt zu ihrer Yoni verlieren
Shownotes
In dieser Folge erfährst du:
♡ Warum viele Frauen den Kontakt zu ihrer Yoni verlieren
♡ Was "Taubheit" im Schoßraum eigentlich bedeutet
♡ Wie Scham, Trauma und frühe Prägungen den Körper beeinflussen können
♡ Warum unser Körper Schutzmechanismen entwickelt
♡ Welche Rolle Langsamkeit, Atem und achtsame Berührung spielen
♡ Wie wieder mehr Verbindung zu deinem Körper entstehen kann
♡ Warum Heilung nicht bedeutet, etwas zu reparieren, sondern wieder in Kontakt mit dir selbst zu kommen
Reflexionsfrage:
Wann hast du dich das letzte Mal bewusst mit deiner Yoni verbunden – ganz ohne Ziel, einfach nur, um ihr zuzuhören?
Mehr zu meiner Arbeit:
Instagram: @kristina.molotnikova
Website: www.kristinamolotnikova.com
Aktuelle Angebote:
♡ Wild Yoni Retreat 19.-22.11.26
♡ 1:1 Körperarbeit & Dearmouring
Alle Informationen findest du auf meiner Website.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo ihr Lieben!
00:00:01: Willkommen zum Wild Eros Podcast.
00:00:04: Mein Name ist Christina, heute möchte ich dich auf eine Reise nehmen zu einem Thema was glaube ich viele Frauen beschäftigt und zwar geht es um das Thema Kontakt zur eigenen Juni vielleicht so als Fragestellung warum viele Frauen den Kontakt zu ihrer Juni verlieren oder sich abgeschnitten fühlen oder sich vielleicht einfach taub in diesem Bereich fühlen.
00:00:39: Und dieses Thema sehe ich erstmal viel in meinen Workshops und Retreats, die ich anbiete.
00:00:49: Kenne es aber natürlich auch aus meiner eigenen Geschichte.
00:00:54: Heute möchte ich mit dir da tiefer eintauchen!
00:00:59: Das Thema ist gerade so präsent weil ich aus einem Retreat komme wo es tatsächlich um die Joni ging.
00:01:09: Also, Joni vielleicht kennst du das den Ausdruck nicht?
00:01:13: Joni kommt aus dem Sanskrit und wird auf den tantrischen Kontext genutzt und bedeutet Quelle der Kraft oder Brunnen.
00:01:26: Es gibt da verschiedene Übersetzungen Und gleichzeitig wird er in diesem tantrischem Kontext dazu genutzt, um eben den weiblichen Schoßraum zu benennen.
00:01:41: Und ich finde das Wort Joni so schön weil es nicht nur die Vulva ist oder nur ein Teil des weibischen Schoessraums erklärt oder darstellt oder benennt vielleicht besser in diesem Zusammenhang sondern weil es eben alles ist also dass es die Die Lustlippen, das ist aber auch die Gebärmutter und die Eierstöcke.
00:02:12: Also alles wird mit Juni benannt.
00:02:18: Und was ich eben oft merke oder mitkriege dass da einfach sehr wenig Kontakt zu herrscht bei Frauen.
00:02:31: also oft sagen sie zum Beispiel Ich spüre gar nicht so viel da unten Und dieses da unten ist ja schon so, für mich klingt das wie so da unten.
00:02:46: Also damit habe ich nicht so viel zu tun.
00:02:51: Das schwenkt ein bisschen mit keine Verbindung vielleicht auch dazu zu haben also dass es etwas ist was irgendwie ausgelagert wird.
00:03:03: oder manche sagen, ich habe keinen Zugang.
00:03:06: Manche wiederum sagen, Ich weiß nicht was ich gerne mag.
00:03:09: Ich funktioniere nur.
00:03:11: Ich bin total viel im Kopf und kann mich nicht hingeben.
00:03:16: Also ich spüre einfach wenig Lust oder ich komme nicht in die Lust Und das ist ein ganz schön großer Pain sage ich jetzt mal bei Frauen Wenn sie diese Verbindung zu ihrem Schoßraum nicht so ganz spüren und da einfach auch keinen Zugang haben.
00:03:42: Und ich kenne das von mir selber, dass ich früher genau diesen Part in meinem Körper also meinen Schoßenraum nicht gespürt habe Also gleich hatte Sexualität Ich hatte Höhepunkte Das war schon möglich und gleichzeitig aber wirklich diesen Bereich zu spüren, also diesen Bereich bewusst wahrzunehmen.
00:04:13: Das war für mich nicht möglich bevor ich mich mit Tantra und Gestalttherapie und sowas beschäftigt habe sondern es war eher für mich so ein Bereich.
00:04:25: Ich hatte immer Schmerzen, ich hatte immer Entzündungen.
00:04:32: Es hat sich nicht gut angefühlt irgendwie.
00:04:38: Also es war in meinem Körper so eine Angst gespeichert, okay und wenn ich jetzt wieder ins sexuellen Kontakt gehe dann löst das wieder Schmerzen aus.
00:04:49: Das habe ich natürlich nicht davon abgehalten aber das war schon ein Pain für mich.
00:04:56: also Ich bin da sehr viel auf die Reise gegangen.
00:04:59: Es war auch so ein Stück meiner inneren Reise dass ich wirklich zu verschiedenen Menschen gegangen bin, zu Schamanen, zu Heilern oder innen.
00:05:10: Also ich wollte es heilen und gleichzeitig aber habe mich nie wirklich damit auseinander gesetzt.
00:05:19: also ich war immer mit dem Gedanken beschäftigt Ich will das weg haben!
00:05:23: Also ich möchte keine Entzündungen mehr haben.
00:05:24: Ich will, dass sich das gut anfühlt Und...ich bin aber nie tiefer reingegangen.
00:05:33: Also wirklich mich zu spüren, also wirklich wahrzunehmen was brauche ich gerade.
00:05:38: Was ist mein Bedürfnis?
00:05:39: Was wünscht sich auch meine Joni wenn sie eben schmerzt beim Sex?
00:05:49: Ich habe die Lösung für mich immer im Außen gesucht und mittlerweile weiß ich dass das außen mir natürlich helfen kann Wenn ich eine Entzündung habe oder irgendwas anderes Eine Infektion.
00:06:04: Aber das Außen kann mir nicht helfen, mich besser zu spüren.
00:06:08: Auf meinen Körper besser zu hören und ich glaube dadurch dass meine Juni einfach oft weh getan hat, hat sie mir eigentlich immer ein Zeichen gesendet.
00:06:20: Sie wollte mich wahrscheinlich wachröteln.
00:06:22: hey hör, hör mir zu!
00:06:26: Hör mich an Verbinde dich mit mir überprüfe Ob diese Kontakte, die du gerade hast wirklich gut für dich sind oder ob das ein Kompromiss ist.
00:06:44: Und ich glaube oft war es ein Komprimiss für mich?
00:06:47: Natürlich war es meine Reise und ich sehe das mittlerweile in einem Gesamtkontext.
00:06:53: Und gleichzeitig wenn ich jetzt so zurückschaue merke wie oft ich eigentlich mein Körper übergangen habe Wie oft ich nicht auf meine Juni gehört hab Ja gesagt habe und nein gemeint habe, wie taub ich mich eigentlich gefühlt habe.
00:07:11: Und Taubheit in diesem Kontext bedeutet für mich also nichts zu spüren.
00:07:17: so richtig Es gibt noch meinen Unterschied ob ich ein Orgasmus hab oder ob ich mich wirklich spüre, ob ich wirklich verbunden bin mit mir weil ein Orgasmus ist halt auch eine körperliche Reaktion.
00:07:35: Aber im Kontakt mit mir zu sein ist, mir wirklich zuzuhören.
00:07:42: Und das ist mir ganz lange nicht gelungen!
00:07:45: Also ich kann mich erinnern es gab an eine Freundin damals die mir die Frage gestellt hat Spürst du deine Juni eigentlich?
00:07:56: und Ich kann mich wirklich erinneren wie irgendwas in mir... Wie in mir so ein Fragezeichen entstanden ist So wie ich spüre meine Juni Was gibt's denn da zu spüren?
00:08:12: Mittlerweile kann ich sagen, ja, ich spüre meine Ioni.
00:08:15: Ich bin verbunden mit ihr und... ...ich spür mein Körper!
00:08:21: Aber damals war das so weit weg von mir.
00:08:26: Also ich hatte wirklich sehr wenig Kontakt zu mir und meinem Körper.
00:08:33: Und das ist natürlich aber auch das, warum ich jetzt diese Arbeit mache warum ich da tiefer eingetaucht bin, weil all das gehört irgendwie auch zu meinem Weg.
00:08:45: Also wie kann ich denn mich wirklich spüren?
00:08:49: Wie kann ich dann meinen Bedürfnis
00:08:54: hören?!
00:08:54: Wie kann Ich für mich entscheiden wenn ich sehe oder wenn ich spüre dass im Außen nicht die Resonanz kommt, die ich mir eigentlich wünsche oder nicht die Sexualität stattfindet, die?
00:09:11: Ja, das ist auf jeden Fall ein Weg.
00:09:15: Und zu mir kommen viele Frauen die sagen ich habe Schmerzen beim intersexualität und dass es sie belastet.
00:09:27: Und dass medizinisch da ja alles okay ist manchmal auch und dass keine wirkliche Lösung dafür gibt aber ein riesengroßes Schmerzpotenzial.
00:09:42: Und ich möchte nochmal auf diesen Begriff Taubheit genauer eingehen.
00:09:46: Weil vielleicht sagt es dir nicht so wirklich, dass du denkst, taubheit was bedeutet das oder welche Auswirkungen kann es denn auf mein Leben haben?
00:09:57: und Ich habe ein paar Sachen schon vorher genannt.
00:10:00: aber das kann zum Beispiel sein Du spürst nicht so viel Lust Oder du spürst wenig Verbindung zu dir.
00:10:09: Berührung fühlt sich irgendwie neutral an, also du fühlst die Berührungen nicht.
00:10:15: Vielleicht kennst du auch so deine Ioni gar nicht?
00:10:18: Also weißt du nicht genau was bereitet ihr Lust, was bereidet ihr keine Lust.
00:10:23: Vielleicht hast du Schwierigkeiten Grenzen zu spüren oder an sich überhaupt keinen Kontakt zum Becken.
00:10:30: Also dein Becken fühlt dich vielleicht.
00:10:31: wieso... Wir sind ein bisschen fremd an oder unbeweglich, steif.
00:10:42: Ja und wie gesagt es kann auch sein dass du Schmerzen spürst das du vielleicht andere Beschwerden hast.
00:10:49: Das alles kann ja mit Taubheit in Verbindung gebracht werden.
00:10:57: Wie entsteht Taubhalt letztendlich?
00:10:59: durch Erfahrungen die wir gemacht haben also die Du gemacht hast durch zum Beispiel Situationen, wo du eigentlich ein Nein gespürt hast aber trotzdem ein Ja gesagt hast.
00:11:15: Durch vielleicht harte Penetration oder gewaltsame Penetraktion durch ja traumatische Erfahrungen.
00:11:31: Es kann aber auch sein dass das Thema Sexualität und Jeonie komplett tabuisiert war in deinem Umfeld, da wo du aufgewachsen bist.
00:11:41: Dass es überhaupt keinen Platz hatte.
00:11:44: Dass das verboten war.
00:11:46: Dass der ganz viel Scham war.
00:11:48: Das da ganz viel Schuld war.
00:11:51: Daß es kein Raum gab darüber zu sprechen.
00:11:54: Dass du dich vielleicht auch selber nicht so wirklich kennengelernt hast In deinem Showsbereichs also dass du gar nicht weißt wie Was fühlt sich denn wirklich gut für mich an?
00:12:05: Also welche Berührung mag ich, welche nicht.
00:12:08: Die Loszentren... Wenn wir uns eben nicht mit diesem Bereich unseren Skörpers beschäftigen also mit unserem Schoßraum Ja dann wissen wir ja gar nicht So was ist denn da?
00:12:25: Was lebt denn da und was ist dann da lebendig?
00:12:28: Und was fühlen wir da?
00:12:30: wie fühlt es sich das an?
00:12:34: Und gleichzeitig wenn da eben diese Prägungen sind, wenn da traumatische Erfahrungen sind.
00:12:41: Wenn da Emotionen gefühlt worden sind die wir lieber nicht hätten fühlen wollen entstehen halt Schutzmechanismen.
00:12:54: Entsteht ein Panzer und dein Panzer kannst du dir so vorstellen Du hast was erfahren, eine Erfahrung gemacht.
00:13:04: Sie war schmerzhaft und dein System hat an einem Punkt gesagt okay ich will das nicht fühlen und dadurch wird das Gewebe hart und dadurch entsteht dann Ja, eben wie so eine Distanz.
00:13:24: Und unser Körper ist ein sehr feiner sensibel Organismus.
00:13:29: also mit Muskeln, mit Fazzieren, mit dem Gewebe und so in der Körpertherapie sagen wir das eben alle Erfahrungen sich auch in diesem Geweber abspeichern und dadurch eben Spannungen, Verhärtungen Panzer bilden.
00:13:49: und ein Panzer dient eben zum Schutz.
00:13:54: Also es schützt dich, das hat ja auch irgendwie eine Funktion.
00:13:57: Es geht gar nicht darum zu sagen, boah, dass ist aber schlecht oder das zu bewerten sondern Ja ein Panzer ist da um dich zu schützen und dich zu Schützen vor den Gefühlen die so intensiv sind.
00:14:12: Aber was die Folge halt ist Dass du dann aus deinem Körper in deinen Kopf stärker rutschst dass du funktionierst.
00:14:24: Bei mir war das so, ich hab's dann einfach so... Ich habe Sexualität gelebt ohne wirklich nachzuspüren.
00:14:34: Für mich hatte was Sexualität sehr stark an mein Selbstwert gekoppelt.
00:14:39: Dass ich das irgendwie auch wie ein Instrument genutzt habe um mich besser zu fühlen und Anerkennung zu bekommen.
00:14:49: Um mich geliebt zu fühln.
00:14:51: auch Klar, es war alles unbewusst für mich.
00:14:55: Ich habe das damals nicht gespürt und gleichzeitig ja war das meine Realität.
00:15:03: Und wie gesagt?
00:15:03: Das war ein Weg um mir das zu erarbeiten meinen Körpergefühl zurück mein Mein Spüren und aber auch mich diesen Mechanismen zu stellen und zu erkennen okay wozu nutze ich eigentlich Sexualität?
00:15:20: Also ist es ein Instrument für mich.
00:15:24: Ja dazu gehört wirklich eine Portion Mut und auch Ehrlichkeit zu sich selber, also sich das einzugestehen.
00:15:35: Weil oft entsteht dann halt auch Scham oder Schuld Und Das kann sich sehr vernichtend an fühlen.
00:15:47: Also das kann uns auch blockieren und Scham kann eben sich so zeigen dass du genau weißt euch sollte das nicht machen und das aber trotzdem tust.
00:16:00: Und da irgendwie eine Scham dann zu spüren oder eben ja an sich vielleicht auch gar nicht so vertraut mit deinem Schoßraum zu sein, oder mit deiner Lust, mit deinen Bedürfnissen.
00:16:19: also das kann halt auch Scham erzeugen.
00:16:22: Das ist eben das was uns von unserem Körper abschneidet oder wo wir einfach so den Kontakt verlieren zu uns.
00:16:33: Und wenn ich jetzt nochmal zum Retreat zurückgehe, oder auch mit der Arbeit mit Frauen dann sagen einige Frauen oder spüren Frauen Scham weil sie gar nicht wissen okay wie sieht denn ihre Joni aus?
00:16:51: und Wo sind denn die Lustzentren?
00:16:56: Ist das überhaupt normal, wie die Joni aussieht und die eigene?
00:17:02: oder sieht sie vielleicht komisch aus.
00:17:04: Ich glaube einfach dass in unserer Welt ganz viele Bilder existieren, wie der Körper auszusehen hat, wie vielleicht auch das Schoßbereich aus zu sehen hat also dass da Ideale existieren.
00:17:21: wenn wir entweder überhaupt gar keinen Vergleich haben zu anderen Frauen oder Junis, oder vielleicht doch einen großen Vergleich haben sei es durch irgendwelche Bilder.
00:17:34: Dann kann auch da so eine Ablehnung im Körper gegenüber passieren also so ein sich selber abschneiden weil das eben nicht den Medialen spricht was auf jeden Fall sehr sehr heilsam war in dem Retreat dass die Frauen Ja, einfach so eine ganz schöne Natürlichkeit finden konnten.
00:18:00: Zu ihrem Intimbereich zu ihrem Schoßraum.
00:18:04: Einfach auch zu verstehen und zu wissen jeder Schoßenraum jede Joni sieht halt super individuell aus und es gibt da kein Idealbild.
00:18:16: Es geht einfach darum sich selber so anzunehmen die Joni so anzunehmen in ihrer Schönheit, wie sie aussieht.
00:18:26: Und ich glaube dass da... Ja das darf jedenfalls dieser Zugang manchmal fehlt weil wir Frauen uns vielleicht auch selten connecten auf diese Ebene.
00:18:37: und auch da spielt vielleicht auch die Scham eine große Rolle Dass wir darüber sprechen, dass wir uns anschauen dass wir überhaupt zu Kontakt zu diesem Bereich aufnehmen.
00:18:47: Also ich glaube schon, dass es Frauen auch machen und gleichzeitig gibt's aber eben auch Frauen die das überhaupt nicht machen.
00:18:54: Also da wenig Zugang haben.
00:18:58: Und Kontakt entsteht eben wenn wir uns damit verbinden sei es durch Anschauen, durch Neugier.
00:19:06: okay wie sehe ich eigentlich aus?
00:19:08: Wie sieht meine Juni aus?
00:19:10: wo spüre ich Lust an welchen Stellen überhaupt?
00:19:16: also wie Wie erfahre ich, wie erlebe ich meinen Schoßraum?
00:19:23: Ja das braucht Neugier.
00:19:24: Das braucht einfach so eine Lust auch sich selber zu explorieren und sich selbst zu begegnen auf dieser körperlichen Ebene.
00:19:37: Und bei mir kam das nochmal verstärkt als ich meine Tantra-Massage Ausbildung gemacht habe habe also so diese Selbstverständlichkeit und diese Natürlichkeit, wie den Teambereich berührt wird.
00:19:54: Ohne ein Ziel sondern einfach nur der Berührung wegen... Also das war für mich so ein kompletter Game Changer, der mir gezeigt hat oder wo ich erfahren durfte Die Joni muss nicht immer leisten, die Joni muß nicht immer feucht sein.
00:20:16: Sie muß sich nicht immer performen oder irgendwelche Erwartungen erfüllen sondern sie wünscht sich genauso Liebe und Berührung Und letztendlich ist es auch ein Körperteil, genauso wie der Rest des Körpers.
00:20:37: Also das gehört zum Körper dazu und oft ist es so wenn Frauen zu mir kommen – ich kenne das von mir – dass die Juni wirklich so ein Performanceorgan ist.
00:20:51: Dass wir unsere Juni nur anfassen, wenn wir was von ihr wollen.
00:20:54: Es ist nie letztendlichen Bedingungslos!
00:20:58: Und da finde ich steckt eine Menge Heilung drin, wenn genau das sich verändert.
00:21:04: Also wenn sie Joni sich geliebt fühlt einfach nur weil sie ist und einfach nur Weil sie berührt wird massiert wird ohne dass wir was von ihr erwarten und so entsteht halt auch wieder Kontakt.
00:21:20: So können wir Kontakt herstellen zu unserem Körper indem wir unserem ganzen Körper berühren und auch der Atem kann zum Beispiel helfen.
00:21:33: Bewegung, Langsamkeit Sexualität ist halt immer oder nicht immer aber oft auch irgendwie schnell.
00:21:42: also es hat so ein Schema F Es fängt irgendwo an Und das endet dann beim Orgasmus.
00:21:49: meistens in diesem ganzen Prozess sollte am besten die Joni direkt feucht sein.
00:21:56: Ich übertreibe jetzt ein bisschen und der Körper breit, egal ob das ein weiblicher oder männlicher Körper ist.
00:22:04: Also es ist halt alles sehr stark auf dieses Performance ausgerichtet Und da einfach so diesen Shift zu machen und ein Stück Langsamkeit hineinzubringen und vielleicht auch so Ziellosigkeit.
00:22:19: also wie ist das?
00:22:22: wenn einfach Berührung entsteht, ohne dass sie irgendwo hinführt.
00:22:27: Also ohne das hier ein Ziel hat, ohne das ihr einen Output haben muss, dass irgendwas dann passieren muss.
00:22:33: Ich glaube, dass das etwas ist was wir so am wenigsten lernen, was wir am wenigstens erfahren und das braucht ja so eine Art Bewusstsein, dass wir uns immer wieder eben mit dieser Langsamkeit verbinden mit der Achtsamkeit, also auch achtsam unseren Körper zu explorieren.
00:22:56: Auch die Joni und natürlich kann es auch mal wild und schnell sein wenn das aus der Energie heraus entsteht.
00:23:05: aber an sich braucht die Jonie einfach mehr Zeit mehr Zeit um aufzuwachen mehr Zeit vielleicht feucht zu werden bei manchen Frauen mehr Zeit bereit zu sein mehr Zeit sich zu öffnen.
00:23:24: Ja und das ist halt auch ein Weg, weil wenn wir anfangen uns mit diesen Themen zu beschäftigen.
00:23:29: Auch mit der Sexualität, mit der Juni Klar dann kommen halt die anderen Themen hoch wie Scham Wie Schuld also wie auch andere Emotionen, die da drin gespeichert sind.
00:23:45: Also es ist nicht nur angenehm oder kann nicht nur angenommen sein sondern wenn wir halt Gefühle haben wollen große Lust.
00:23:58: Im Englischen gibt es ja dieses Pleasure, also so Genuss wenn wir das in unseren Körper einladen wollen dann geht's halt auch darum zu schauen okay aber was blockiert das denn?
00:24:11: Was blockierten die Lust?
00:24:14: Was Blockiert diesen Energiefloß?
00:24:18: Und hier geht es gar nicht darum, immer zu bohren oder zu schauen oder immer zu graben.
00:24:23: Oder immer irgendein Thema dahinterzufinden sondern einfach dem Körper offen zu begegnen und alles wertzuschätzen was gerade da ist.
00:24:34: Nicht als Most natürlich sondern einfach wieso es willkommen zu heißen?
00:24:40: weil dann fängt nämlich eine Kommunikation mit dem Körper an Dann fängt dieser Kontakt an mit dem Körpern Und so lernen wir.
00:24:49: So können wir einfach andere Erfahrungen machen mit unserem Körper zusammen, mit unserer Juni zusammen und bei mir war das auch eine schrittweise Entwicklung.
00:25:02: Es war so Schritt für Schritt Stück für Stück Schicht für Schicht Einfach immer tiefer in meinen Körper zu zu tauchen und wahrzunehmen, zu spüren.
00:25:17: Und eben auch neugierig zu sein und zu explorieren.
00:25:20: Ja und diese Verhärtungen von denen ich eben gesprochen habe, die im Gewebe sich speichern sanft aufzulösen beziehungsweise da bewusst reinzugehen wenn sie sich gezeigt haben sei es durch Schmerz oder durch andere Gefühle Ja, und da durchzugehen und dem einfach zu begegnen.
00:25:51: Und das hat mir immer wieder geholfen oder das hilft mir immer noch mein Körper besser kennenzulernen.
00:26:01: Ich glaube dass die Reise nie wirklich zur Ende ist.
00:26:05: also im Sinne... Solange wir leben, fühlen wir und machen Erfahrungen.
00:26:13: Es gibt sozusagen keinen Endzustand der Perfektion sondern es ist einfach Leben, es ist Exploration.
00:26:21: Es ist neugierig zu sein auf das was uns unser Körper zeigt.
00:26:28: Und wenn du magst kannst du vielleicht kurz mal die Augen schließen Ein paar Mal bewusst einatmen und ausatmen in dein Bauch.
00:26:47: Und kurz einfach in die Stille gehen mit dir selbst, und innerlich einfach Kontakt aufnehmen mit deiner Juni.
00:27:02: Und wahrnehmen kannst du sie spüren.
00:27:08: Und welche Gedanken oder Gefühle kommen hoch wenn du dich mit deinem Schoßraum verbindest?
00:27:18: Wenn du da deine Aufmerksamkeit hinlängst in diesen Bereich deines Körpers, es ist etwas was mit Tabus behaftetist.
00:27:31: Oder lebst du deine Sinnlichkeit?
00:27:34: Deine Sexualität?
00:27:35: dein Kontakt zu Juni?
00:27:37: frei Ja einfach wahrnehmen und spüren Und das bedeutet Kontakt.
00:27:49: also Kontakt bedeutet für mich immer wieder an diese Stellen hinzugehen, den Atem dahin zu lenken.
00:28:03: Und so kannst du das auch für dich vielleicht sogar mehrmals am Tag oder einmal am Tag machen und dich kurz verbinden mit deiner Juni.
00:28:21: Das ist auch das was wir jetzt vier Tage im Retreat gemacht haben uns immer wieder verbunden mit unseren Körpern, mit dem Atem.
00:28:34: Mit unserer Bewegung und mit dem einfach was gerade lebendig ist in uns.
00:28:42: Und wenn dich das Thema interessiert und so tiefer da reintauchen möchtest also mehr in Kontakt mit deinem Körper zu kommen dann bist du herzlich willkommen zur einem meine Retreats zu kommen.
00:28:56: oder eben könnte auch Körperarbeit für dich eine Möglichkeit sein und alles weitere dazu findest du in den Show Notes.
00:29:08: Nun komme ich zum Ende des Podcasts und vielleicht hast Du beim Hören gemerkt, dass Dich das Thema bewegt.
00:29:17: oder vielleicht hast du auch gemerkt Bewegt mich gar nicht und ich habe gar keinen Kontakt zu meiner Juni.
00:29:27: Und alles ist okay.
00:29:29: Ich glaube, es geht einfach darum hinzuspüren, hinzuschauen und wahrzunehmen.
00:29:34: Ohne dich zu verurteilen... Und ich lade dich ein diese Frage vielleicht mitzuneben, wann du dich so das letzte Mal mit deiner Joni einfach so verbunden hast also unabhängig von Sexualität oder Sinnlichkeit Sondern Also gab es Momente in deinem Leben wo du dich einfach so mit einer Juni verbunden hast.
00:30:04: Und wenn es die gab, wunderschön.
00:30:06: und wenn es sie nicht gab dann kannst du's vielleicht einfach als einen Impuls nehmen das in dein Leben zu etablieren.
00:30:14: Ich bedanke mich bei dir dass du mir zugehört hast Bei diesem sehr sensiblen Thema Und das ist nicht immer leicht darüber zu sprechen, auch für mich manchmal nicht.
00:30:27: Vor allem in diesem öffentlichen Raum.
00:30:29: aber ich glaube umso mehr ist es wichtig genau das zu thematisieren und genau da hinzugehen und dass wir uns einfach damit auseinandersetzen.
00:30:45: alles Liebe.
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