#6 Entspannung ist anstrengend

Shownotes

In dieser Folge erfährst du: ♡ Warum Entspannung für viele Menschen ungewohnt geworden ist ♡ Wie unser Alltag unser Nervensystem dauerhaft aktiviert ♡ Weshalb Stress manchmal auch eine Strategie sein kann, um unangenehmen Gefühlen auszuweichen ♡ Warum wirkliche Entspannung bedeutet, wieder mit dir selbst in Kontakt zu kommen ♡ Weshalb erfüllte Beziehungen und erfüllte Sexualität ein entspanntes Nervensystem brauchen ♡ Wie kleine Momente der Langsamkeit bereits einen Unterschied machen können ♡ Eine kleine Übung, die dich wieder mehr ins Spüren bringt. Nicht beim Autofahren machen. :-)

Reflexionsfrage Wann hast du dir das letzte Mal wirklich erlaubt, absolut nichts zu tun?

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00:00:00: Hallo ihr Lieben, willkommen beim Wild Eros Podcast.

00:00:04: Mein Name ist Christina und heute geht es um ein Thema bzw.

00:00:09: mein Satz mit dem ich starten möchte.

00:00:12: und zwar habe ich diesen Satz gehört letztens bei einem Parkoaching Und es geht darum Entspannung ist anstrengend und mich hat dieser Satz erst mal so ein bisschen gewundert weil ich mir so gedacht hab Entspannung sollte doch eigentlich einfach sein.

00:00:41: Und auch ist es für diesen Menschen anstrengend und ich glaube nicht nur für diesen menschen, sondern vielleicht auch viele andere.

00:00:53: Ich möchte in diesem Podcast dieses Thema erörtern was bedeutet eigentlich Entspanung?

00:01:03: Warum könnte das anstrendend sein?

00:01:07: Und an dieser Stelle möchte ich die Frage an dich zurückgeben, wie empfindest du Entspannung?

00:01:16: Also wenn du das hörst, Entspanung ist anstrengend.

00:01:20: Was passiert in deinem Körper?

00:01:22: Resonierst du damit oder sagst du boah nee überhaupt nicht!

00:01:28: Ich finde es total entspannt.

00:01:32: ja und so habe ich auch den Satz in mir wirken lassen und nachgespürt, was er denn meinen könnte.

00:01:40: Es war ein Mann in diesem Fall.

00:01:47: Und mir ist so bewusst geworden dass Entspannung wahrscheinlich sehr ungewohnt ist für uns als Gesellschaft oder ja für uns Menschen weiß ich nicht.

00:02:04: aber so in dieser Gesellschaft in der wir leben sind wir, glaube ich eher an Stress gewöhnt.

00:02:12: An einen schnellen Arbeitstag, an einem schnellen Alltag mit vielen To-dos ausgebucht zu sein, Termine vielleicht auch in der Freizeit viele Termine oder Kinder, Familie also all das sind Aufgaben, die wir so tagtäglich zu bewältigen haben.

00:02:42: Also wo wir einfach verschiedene Rollen in verschiedenen Positionen haben, die auch bedienen und dauerreichbar sind.

00:02:52: Unser Handy, unser Telefon ist halt die ganze Zeit neben uns wahrscheinlich Nachrichten kommen rein, Social Media.

00:03:04: Also es ist schon ein sehr, sehr hohes Pensum was so tagtäglich in unserem Leben ist.

00:03:12: Und natürlich macht das auch etwas mit uns also vor allem auch mit unserem Nervensystem weil wir ja dauerreize setzen damit oder bekommen und ich glaube dass wir einfach sehr sehr uns daran gewöhnt haben sehr schnell zu leben Also von einem to du zum anderen überzugehen und dass so diese Verschnaufpausen oder an sich pausen, haben einfach wenig Raum in unserem Leben manchmal.

00:03:51: Und wenn wir dann aber Pausen haben, dann lenken wir uns oft ab.

00:03:56: also sei es mit Netflix oder mit Social Media, scrollen... ...und das ist halt kein Ausruhen!

00:04:04: Also kein wirkliches Ausruhen.

00:04:06: Letztendlich ist unser Nervensystem immer in einem aktivierten Modus, also im Sympathikusmodus und der Parasympathicus-Modus ist halt der Entspannungsmodus.

00:04:21: Und ich glaube da einfach dass wir so daran gewöhnt sind in diesem aktivierten System zu sein das wir es verlernt haben wirklich wirklich wirklich zu entspannen.

00:04:34: Ja und was passiert, wenn wir immer aktiviert sind?

00:04:39: Dann gewöhnen wir uns einen Stress an dieses Pensum.

00:04:43: Was wir jeden Tag leisten und verlernen einfach uns wirklich Ruhe pausen zu können.

00:04:51: Und was mir auch oft aufgefallen ist das Wenn zum Beispiel Yoga oder Wellness auf dem Programm steht Während des Tages es trotzdem Irgendwie manchmal wie so ein To-do Punkt, also ein weiterer To-Do Punkt auf der Liste.

00:05:13: Und so planen wir halt den ganzen Alltag von einem zu zum anderen und manchmal habe ich wirklich das Gefühl der Stress auch irgendwie im Trend ist dass es irgendwie ... Stress is cool oder so Ist vielleicht nicht so ganz ernst gemeint.

00:05:34: Gerade und gleichzeitig, ja entsteht bei mir der Eindruck auch wenn ich in meinen Umfeld schaue manchmal wie... Ja wir ausgebucht die Menschen einfach sind also ständig mit neuen Unternehmungen beschäftigt Und mit Leistung eben.

00:05:53: Ich will gar nicht jetzt sagen dass das irgendwie doof ist Dinge zu unternehmen oder sowas.

00:05:58: Mir geht es hier um diesen Aspekt von gestresst zu sein, von ausgebucht zu sein.

00:06:06: Von einem to du zum anderen zu gehen.

00:06:13: und also komme ich jetzt auf diesen Menschen zurück der das gesagt hat mit Entspannung ist anstrengend.

00:06:23: im Tantra oder in unserem Paar Coaching ging es eben darum wirklich sich Zeit zu nehmen also in den Körper zu kommen, zu spüren.

00:06:40: wahrzunehmen und ich glaube wenn wir das nicht gelernt haben oder nicht gewohnt sind dann kann das Gefühl entstehen poh dass es voll anstrengend in den körper reinzuspüren die gefühle wahrzuleben die gefühl vielleicht auch zu benennen zu spür.

00:07:03: was ist denn gerade eigentlich in mir?

00:07:06: Was spüre ich denn grade?

00:07:08: Welches Gefühl ist gerade da?

00:07:11: Ich glaube, dass diese Praxis nicht unbedingt zu unserem Alltag gehört, es sei denn wir laden sie bewusst in unser Alltag ein.

00:07:21: Was der Stress eben Positives hat, ist das wir nicht fühlen müssen.

00:07:27: Weil wenn wir ständig von einem Punkt also von A nach B gehen, hetzen wie auch immer dann müssen wir nicht oder wenn wir uns immer beschäftigt halten, müssen wir nicht fühlen.

00:07:44: Wenn es keine Ruhepausen gibt – also ohne Telefon, ohne Gespräche, ohne Social Media, ohne äußere Reize -, dann sind wir halt nicht mehr abgelenkt.

00:08:00: Dann geht das darum nach innen zu spüren und dann geht es darum wahrzunehmen.

00:08:07: Was ist denn gerade?

00:08:09: in mir, was fühle ich denn gerade?

00:08:11: Wie geht es mir dann

00:08:12: eigentlich?".

00:08:13: Und ich glaube an diesem Punkt wenn alle äußeren Reize wegfallen sind wir halt mit uns selber konfrontiert.

00:08:25: Mit all unseren Gefühlen die wir oft vielleicht auch gar nicht fühlen wollen Denn wenn sie äußere Reize wieder fallen dann entsteht Raum und dann kommt alles Alles vielleicht nicht aber dann kommen Dinge hoch die unangenehmen Gefühle, vielleicht unsere Ängste.

00:08:46: Vielleicht Traurigkeit.

00:08:49: Vielleicht Gefühlen wo wir uns selber übergangen haben oder nicht wertgeschätzt haben, wo wir unsere Grenzen verletzt haben.

00:09:02: Vielleicht Dinge wo wir zurücknehmen.

00:09:05: Schahem!

00:09:06: Was auch immer.

00:09:07: also all das schlummert ja in uns.

00:09:12: Also all die Gefühle sind ja irgendwo in uns da.

00:09:17: Und Ablenkung beziehungsweise Stress kann halt auch eine gute Ablenkung sein, das ist natürlich ein unbewusster Mechanismus um nicht zu fühlen und gleichzeitig – Ja es hält uns beschäftigt!

00:09:35: Es hält unser System aktiviert und so müssen wir nicht tiefer tauchen, so müssen.

00:09:43: Und natürlich gibt es Stressphasen im Leben.

00:09:47: Natürlich gibt es Tage mit vielen Terminen und wenig Zeit... Das Leben ist ja nicht immer linear, darum geht's auch gar nicht.

00:10:02: Für mich geht das eher so darum um ein Bewusstsein.

00:10:08: Also warum brauche ich?

00:10:11: Die Ablenkung in meinem Leben.

00:10:13: Warum brauche ich so viele Termine?

00:10:15: Warum brauch ich so viel Stress, warum brauche Ich Punkt Punkt Punkt oder warum kreiere ich mir das?

00:10:24: also was ist das wofür ich flüchte?

00:10:26: vielleicht auch was sich nicht fühlen möchte und Was ich sagen möchte.

00:10:31: stress kann eben ein Mechanismus sein um nicht zu fühlen um wegzulaufen weil Wenn wir eben Erfahrungen gemacht haben in unserem Leben, die unser Nervensystem überreizt haben.

00:10:46: In Form von... Da waren Gefühle da, die wir in dem Moment nicht halten konnten und sie zu viel für das System waren schalten sich natürlich unsere Abwehrmechanismen ein und unsere Schutzmechanisten.

00:11:03: Aber was trotzdem ja da ist im Hintergrund läuft, dass es ja nicht weg.

00:11:09: Also die Gefühle sind ja nicht weg, sie sind ja trotzdem da.

00:11:13: Wir fühlen es vielleicht nicht bewusst auf dieser bewussten Ebene aber im Unterbewusstsein ist unser System aktiviert also unser Nervensystem bleibt aktiviert und das kann eben dieses Hamsterrad kreieren wo wir einfach immer dran drehen um eventuell nichts zu fühlen oder etwas zu vermeiden oder uns beweglich zu halten, oder im Stress zu halten und aktiviert zu halten.

00:11:48: Und warum erzähle ich das?

00:11:50: Warum beschäftigt mich das Thema?

00:11:52: Ich glaube weil ich das eben oft in meiner Umgebung sehe.

00:11:58: Klar kenne ich es auch von mir also dass ich mir wirklich so mich daran bewusst erinnern darf auch Lehre zu kreieren, also auch Stille zu krieren.

00:12:13: Also das Nicht-zu-Kriegern.

00:12:17: Wo ich nicht abgelenkt bin, wo ich einfach mit mir sein kann und mich wahrnehmen kann.

00:12:28: Und das geht halt nur in der Stille.

00:12:30: Das geht halt wenn ich wirklich Zeit nehme, mich mit mir zu verbinden.

00:12:37: Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Beispiel... einfach fünf Minuten innehalten oder bewusst ohne Telefon, ohne äußere Ablenkungen rauszugehen, spazieren zu gehen.

00:12:59: Atmung hinfühlen, Embodimentübungen.

00:13:05: also all das kann uns immer wieder helfen ja zu uns zurückzukommen Und natürlich, wenn du Familie hast, Kinder hast, deinen stressigen Job hast.

00:13:21: All das gehört ja irgendwie auch mehr oder weniger zu unserem Alltag dazu.

00:13:29: Die Frage ist aber okay?

00:13:31: Aber was machen wir?

00:13:33: Wenn wir dann wirklich Zeit für uns haben... Also gehen wir weiter und lenken uns ab!

00:13:41: Oder kreieren wir auch Zeit Also für uns selber, wo wir wirklich nur uns spüren können.

00:13:48: Das hat für mich auch viel mit Selbstwert zu tun.

00:13:54: Also selbst wert im Sinne bin ich es mir wert mehr Zeit nur für mich zu nehmen also mich an erster Stelle zu stellen nicht im egoistischen Sinne sondern im Sinne von Bin Ich Es Mir Wert?

00:14:13: Wirklich Zeit in mich zu investieren in meiner Entspannung in meiner Morgenpraxis, in Zeiten wo ich einfach mit mir sein kann.

00:14:24: Also das ist ja so eine Verbindung mit uns selbst und für mich ist es so dass ich jeden Morgen mehr Zeit nehme für mich halbe Stunde oder manchmal zehn Minuten, manchmal ein bisschen länger, wo ich eine Atmung mache, wo Ich Zeit habe ohne Ablenkung, ohne Telefon wirklich nur mit mir zu sein.

00:14:53: Mit mir zu sitzen, mit den Gefühlen zu sitzen die gerade da sind in mir und zu spüren okay wie wir bin ich denn heute morgen da?

00:15:03: Wie was ist denn heute in mir mich so auch auf den Tag auszurichten Und ich glaube fünf Minuten am Tag Ich würde behaupten hat jeder Mensch für sich selber Und alles, was am Top kommt ist natürlich auch umso besser.

00:15:25: Und gleichzeitig wenn dann so etwas kommt okay ich habe keine Zeit für eine Morgenpraxis oder für eine Abendpraxis, dann ist es für mich eher klingt das nach ok ist nicht meine Priorität und ich kann verstehen dass es auch anstrengend sein kann wirklich sich Zeit für sich selber zu nehmen, weil wie eben schon erwähnt dann sind wir halt mit uns selber konfrontiert.

00:15:57: Dann dürfen wir uns selber anschauen und erforschen ja und das ist unangenehm oder kann manchmal unangnehm sein?

00:16:12: Mit den Gefühlen zu sitzen die dann da so aufkreuzen kommen Und leichter ist es eben manchmal einfach immer weiter zu machen, ohne Pause.

00:16:28: Und da es in diesem Paar-Kontext kam dieser Satz Entspannung ist anstrengend ging es dafür mich auch um Kontakt also um Kontakt zu sich selbst aber auch um Kontakt zum Gegenüber.

00:16:48: und oft in der Partnerschaft zB auch gerade wenn Menschen lange zusammen sind Nehmen wir uns nicht wirklich Zeit füreinander, sondern der Partner-Partnerin wird so als selbstverständlich manchmal wahrgenommen.

00:17:07: Und auch da ist er alltag stark getaktet und Familie und Kinder, Job

00:17:14: etc.,

00:17:15: und so verlieren wir auch den Kontakt zueinander also wirklichen Kontakt, wahren Kontakt wo wir uns wirklich begegnen können.

00:17:28: Und das führt natürlich auch zu Distanz.

00:17:32: Weil wenn ich nicht mehr spüre, wo mein Partner steht, was ihn gerade beschäftigt wie seine... Ja, was in ihm gerade lebendig ist.

00:17:44: Welche Themen ihn grad beschäftigen und er das bei mir genauso wenig tut?

00:17:51: Na ja, was verbindet uns dann?

00:17:53: Klar, Sexualität oder ein gemeinsamer Alltag oder Hobbys, was auch immer Und gleichzeitig leben Partnerschaften aus meiner Perspektive vom Kontakt zueinander, vom Spüren.

00:18:12: Das passiert wenn wir uns Zeit nehmen und das passiert, wenn wir gemeinsam auch eine Art Entspannung kreieren können – also in Raum der Langsamkeit, der Achtsamkeit, mitteilen können.

00:18:36: Und so hat für mich dieser Satzentspannung das anstrengend eine ganz viele Ebenen, also ganz viele Dimensionen um da rein zu fühlen und zu spüren was es eigentlich so bedeuten könnte.

00:18:55: Vielleicht nochmal ein Aspekt den ich gerade nicht genannt habe ist auch Sexualität.

00:19:03: Also Sexualität, also wirklich erfüllte Sexualität passiert wenn wir uns Zeit nehmen und wenn der Körper entspannt ist.

00:19:15: Also gerade als Frau kann ich sagen mein Körper öffnet sich, wenn ich entspannt bin.

00:19:27: Wenn mein Atem tief liest, wenn mein Nervensystem runtergewahren ist wenn ich mich sicher fühle.

00:19:40: Ja, wenn ich entspannt bin, also wenn es Spannung kapfällt und diese Räume können wir uns kreieren, wo wir uns wirklich Zeit nehmen, wo Wir Langsamkeit einladen, Achtsamkeit einladen, Spüren einladern Verbindung einladnen zu uns selbst aber auch zu unserem Gegenüber.

00:20:10: Aber ja, wo wir einfach loslassen können und aus diesem Loslassen, aus dieser Entspannung kann halt was entstehen.

00:20:24: Nicht nur in der Sexualität.

00:20:26: ich glaube in allen Bereichen auch wenn du vielleicht grad nicht weiter weißt welchen Weg du gehen sollst oder Eine Entscheidung steht an.

00:20:40: Oft ist da so ein Druck dahinter, diese Entscheidung jetzt zu treffen, also eine Spannung.

00:20:48: Unterdruck passiert meistens wenig, sondern neue Ideen oder Entscheidungen gebären sich oft aus einem entspannten Nervensystem.

00:21:01: Da wo Raum ist, da wo wir Raum kreieren, kann halt etwas Neues erwachsen.

00:21:14: Und gleichzeitig, klar brauchen wir natürlich auch die Spannung.

00:21:18: Also die Spanung ist ja etwas was uns... ...was auch Energie bereitstellt um dann wieder für unsere Entscheidungen zu gehen und um Dinge umzusetzen um auch leistungsfähig zu sein weil das brauchen wir ja auch in dieser Welt.

00:21:43: Ich glaube, es geht um ein Gleichgewicht.

00:21:46: Also mein Gleichgewich zwischen wann nehme ich mir wirklich Zeit für mich zu spüren ohne große To-do's?

00:21:55: Sondern wann erlaub' ich mir das nicht tun?

00:22:01: Das sein!

00:22:04: Das sein mit mir selbst und Wahnsinnzeiten wo ich wirklich für etwas gehe, wo es darum geht ja Entscheidungen zu treffen Energie aufzubringen für etwas zu gehen, etwas umzusetzen.

00:22:21: Ja und vielleicht fragst du dich, wie entspann ich denn am besten oder wie nehme ich mir diese Zeit?

00:22:35: Und ein paar Sachen habe ich ja gerade schon genannt, wie zum Beispiel durch Atmung, durch Pazieren gehen, Natur... Das sind so Dinge die mich aufladen.

00:22:51: Meditation Und eine kleine Übung könnte sein, wenn du möchtest kannst du mir folgen und kurz die Augen schließen.

00:23:05: Es kann sein dass es sich vielleicht ein bisschen unangenehm anfühlt und ich lade dich ein einfach ja das wahrzunehmen und und neugierig zu sein darauf was passiert.

00:23:25: Atemzug nehmen, so tief in dein Bauch ein und aus.

00:23:36: Deinem Herzschlag kurz zuhören.

00:23:41: vielleicht hörst du ihn wenn du still wirst wahrnehmen welche Gedanken gerade da sind.

00:23:55: Vielleicht ist dein Geist grad unruhig.

00:24:08: Dann kannst du in deinen Körper reinspüren was grade dein Körper haben oder wie dein Körper.

00:24:17: Wie fühlt sich dein Körper gerade an?

00:24:21: spürst du irgendwo Spannungen in den Schultern oder im Kiefer?

00:24:36: Ist vielleicht noch etwas spürbar, was du heute erlebt hast.

00:24:40: Vielleicht hast du heute einen Stressmoment, ein Moment wo du dich aufgeregt hast oder was anderes, was dich gerade noch beschäftigt.

00:24:58: Vielleicht gibt es irgendwo einen Schmerz im Körper oder eine Spannung.

00:25:07: Nimm das einfach wahr, ohne es verändern zu wollen.

00:25:12: Kannst da einfach damit bleiben?

00:25:17: Ohne versuchen ist zu beurteilen oder zu bewerten.

00:25:23: dann wenn du bereit bist kannst du noch meinen Atemzug durch die Nase machen ein und wieder aus langsam dein Körper wieder aufwecken vielleicht ein bisschen schütteln deine Denkörper bewegen Und das kann zum Beispiel so eine Art Übung sein, die dich in Spüren bringt.

00:25:55: Die dich dahin bringt den Körper wahrzunehmen und sich selber wahrzunimmt zu schauen was gerade in dir präsent ist.

00:26:06: Ja und an dieser Stelle möchte ich mich von dir verabschieden aus diesem Thema entspannungsanstrengend.

00:26:13: Vielleicht ist es auch gar nicht so anstrengender für dich Für mich ist es auf jeden Fall.

00:26:24: Ich wollte sagen nicht mehr, aber das stimmt.

00:26:28: Nichter so oft oder manchmal eher gesagt merke ich schon dass sich mich auch dran erinnern darf wirklich durch zu atmen und ich glaube es ist eine Erinnerung also immer wieder uns zu erinneren Auch Zeit zu nehmen für uns selbst.

00:26:52: Und ich mag diese Frage nochmal dir da lassen zum Abschluss.

00:26:58: Wann hast du dir das letzte Mal wirklich erlaubt, nichts zu tun?

00:27:03: Absolut gar nichts!

00:27:07: Ich freue mich wenn Du Deine Erfahrungen oder Erkenntnisse mit mir teilst und verabschiede mich an dieser Stelle von Dir.

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